Entstehung

 

Stehpaddeln wird vermutlich bereits seit Jahrtausenden betrieben. Insbesondere sind in Asien noch heute Ein-Mann-Bambusflöße im Einsatz, bei denen neben Stangen auch Paddel im Stehen zur Erzeugung des Vortriebs eingesetzt werden. Im 20. Jahrhundert betrieb man das Stehpaddeln anfangs nur als Fortbewegung für Surf-Fotografen und Surflehrer auf Hawaii um durch den Einsatz eines Stechpaddels schneller vom Ufer zu den Riffen und zurück zu gelangen. Ebenfalls wurde es als Ersatzbetätigung zum Windsurfen oder Wellenreiten angesehen, da man es bei fehlendem Wind oder Wellen betreiben kann. Mittlerweile findet diese Technik immer mehr Verbreitung und entwickelt sich zu einer eigenständigen Wassersportart. Stehpaddeln wird vorrangig im pazifischen Raum betrieben, findet aber auch immer mehr auf Binnengewässern Einzug. Heute werden nationale und internationale Wettkämpfe ausgetragen.

 

Technik

 

Der Sportler steht aufrecht auf dem Surfbrett und erzeugt mit einem Stechpaddel ähnlich wie beispielsweise beim Outiggerfahren den Vortrieb. Dabei wird die Seite, auf der das Paddel im Wasser nach hinten und über dem Wasser nach vorn gezogen wird, regelmäßig oder unregelmäßig abgewechselt. In der am häufigsten betriebenen Spielart wird das Fortbewegen durch Paddeln mit dem Wellenreiten abgewechselt. Das Paddel wird beim Wellenreiten dabei zusätzlich zum Steuern des Surfbretts und zur Unterstützung der Balance eingesetzt. Durch die Kombination mit der Technik des Wellenreitens, kann die Geschwindigkeit durch die Schubkraft von Wellen kurzzeitig erhöht werden. Dadurch ist es möglich, Wegstrecken insgesamt schneller und mit weniger Kraftaufwand zurückzulegen als mit reinem Paddeln. Allgemein können mit dem Stehpaddeln auf Seen oder an Meeresküsten größere Wegstrecken zurückgelegt werden.

 

Ausrüstung

 

Anfangs kamen meist Longboards zum Einsatz, die genügend Auftrieb erzeugten, um das Gewicht des Sportlers mit Ausrüstung vollständig zu tragen. Hersteller bieten heute spezielle Bretter und Paddel an. Selbst für die verschiedenen Spielarten dieses Sports gibt es spezialisierte Modelle: Surfboards (vorrangig für Wellenreiten), "Flatwaterboards" (vorrangig zum Paddeln auf Meeren und Seen als auch für Touren mit Gepäck), "Whitewaterboards" (für Flussläufe) und "Raceboards" (für Wettkämpfe). Für Anfänger werden sogenannte SUP-Softboards hergestellt, die wesentlich preisgünstiger sind. SUP-Boards sind im Durchschnitt 3 m lang, 75 cm breit und 12 cm dick und damit etwas breiter und dicker als Longboards. Die Tragfähigkeit beträgt je nach Modell 120 bis 280 kg. Sie werden mit den gleichen Materialien und der gleichen Technik wie andere Surfbretter hergestellt. Um einen sicheren Stand zu gewährleisten, ist die Oberfläche meist mit einer rutschfesten Matte aus perforiertem Gummi oder Schaumstoff beklebt. Einige Modelle bieten zusätzlich Ösen, an denen Gepäck befestigt werden kann. Die Paddel sind ca. zwei Meter lang und aus Kunststoff, Aluminium oder Kohlefaser gefertigt.

 

 

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